Nach ungefähr 50 Stunden Heimreise sind wir gestern um 1700 Uhr in Zug angekommen. Nun haben wir uns bereits mehr oder weniger erholt und sind uns wieder am einleben. Wenn man zuhause ist, fällt einem Einiges erneut auf, z.B. wie eng die Strassen hier sind. Man geniesst auch Dinge besonders, die man in den Staaten vermisst hat, z.B. gutes selbstgemachtes Essen oder chlorfreies Wasser.
Da wir so viel erlebt haben, müssen wir einige Eindrücke erst noch in Ruhe verarbeiten…
Im Zug von Genf nach Zürich
An dieser Stelle möchten wir unseren Blog abschliessen und Allen ganz herzlich für ihr Interesse und die Comments im Gästebuch danken. Es war motivierend zu wissen, dass der Blog gefällt, da wir doch Einiges an Arbeit hineingesteckt haben.
Nachdem wir uns heute morgen bei Qatarairways über unsere Möglichkeiten informieren wollten, teilten diese uns mit, dass wir in Newark festsässen und selber schauen müssten, wie wir in die Schweiz kommen. Dies hätte bedeutet, dass wir erst am Donnerstag hätten fliegen können.
In unserer Verzweiflung wandten wir uns an die United Airlines, da wir mit dieser Gesellschaft von San Francisco nach New York geflogen waren. Die Angestellten der United Airlines waren sehr hilfsbereit und teilten uns mit, dass sie zwar theoretisch nichts machen könnten, sie es aber mal versuchen würden.
Nach etwa 1.5-stündigem hin und her, als wir jegliche Hoffnung bereits aufgegeben hatten, nahm Murin Gandhi das Szepter in die Hand. Ohne mit der Wimper zu zucken, druckte er uns die vier Tickets aus, ohne dass diese von der Qatarairways bezahlt waren. Dieses Angebot liessen wir uns nicht zwei Mal machen und nahmen dankend an.
Da wir keine Bennis sind, wollen wir nicht zu viel verschreien, aber es sieht doch relativ gut aus. Falls ihr also bis morgen früh nichts von uns höhrt, sind wir auf dem Weg nach Europa. Wuhhhhuu.
Eines unser Rückflugtickets. Wuhhhuuuuu!!! (Beachte den Preis rechts unten!)
Aufgrund schlechten Wetters hatte unser Flug von San Francisco nach New York etwa 4.5 Stunden Verspätung. Als wir endlich in New York ankamen, war der Anschlussflug natürlich längst über alle Berge, ähhhh Wolken. Somit sind wir am Flughafen gestrandet und wissen nicht ob und wann wir jemals nach Hause kommen werden. Wir werden euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.
Wie es sich gehört, haben wir unser Basislager mitten im International Terminal aufgeschlagen.
Heute Abend haben wir uns zum Abschluss ein richtiges Steak gegönnt. Dazu gab es einen hervorragenden Wein. Die ganze Angelegenheit kostete uns auch entsprechend, aber für ein Abschlussessen gehört dies einfach dazu.
Morgen früh geht’s ab nach Hause. Bereits um 0430 müssen wir aus den Federn. Danach haben wir etwa 14 Flugstunden vor uns.
Obwohl wir natürlich alle gerne noch eine Weile in den Staaten bleiben möchten (Sime bleibt ja noch eine Woche), freuen wir uns trotzdem wieder in die Schweiz zurückzukehren. Wir würden ja gerne noch mehr schreiben, aber da wir in weniger als 5 Stunden aufstehen müssen, reicht die Kraft einfach nicht….
Sime wünschen wir noch eine schöne Woche in Boston und New York.
Gestern Abend hatten wir die Gelegenheit ein National League Baseballspiel zu besuchen. Es spielten die L.A. Dodgers gegen die San Francisco Giants, d.h. wir hatten die Gelegenheit den berühmten Manny Ramirez spielen zu sehen. Er ist der bestbezahlte Spieler der amerikanischen Baseballligen. Das Spiel war spannend und amüsant. Leider war es relativ kalt und so frohren wir alle gegen Ende des Spiels.
Dennoch war es ein super Erlebnis. Man kann die U.S.A. nicht verlassen, ohne an einem Spiel gewesen zu sein.
Wunderschönes Stadion, direkt am Meer.
Manny Ramirez der L.A. Dodgers während eines Pitch’s.
Eine Ära geht zu Ende: Die Ära Dodge Grand Caravan SE. Nachdem wir einem Used-Car-Dealer vergeblich unser Auto angeboten haben, rechneten wir bereits damit, dass es eng werden könnte mit dem Autoverkauf. Als nächste Verkaufsstrategie klebten wir einen Zettel mit dem Verkaufsangebot an die Heckscheibe. Als wir unterwegs zum nächsten Used-Car-Dealer eine Pizzapause einlegten, sahen wir wie jemand das Auto interessiert betrachtete und so führte eins zum Anderen und nach einigen Verhandlungen, kaufte er den Dödgl für 2000$. Das heisst, dass wir für 6 Wochen 900$ für das Auto bezahlt haben!
Leider heisst es trotzdem: Time to say good-bye!!
Der Beginn einer Freundschaft…
Jede Freundschaft hat “Ups and Downs”
Auch der Dödgl muss sich mal etwas gönnen.
Gezneichnet von einer langen Reise.
Der Dödgl erstrahlt in neuem Glanz, bereit für den Verkauf.
Nach fast 5 Wochen “On The Road” sind wir in San Francisco angekommen. Während wir hier einiges zu erledigen haben, werden wir natürlich auch diese fantastische Stad uns näher ansehen. Zu oberst auf der Liste steht natürlich der Verkauf des Autos.
Nachdem wir heute bereits einiges erledigt hatten, fuhren wir zum Sonnenuntergang an die Golden Gate Bridge. Hier einige Fotos davon:
Nach einem richtigen Breakfast, bestehnend aus Kartoffeln, Rührei und Bageln, setzten wir unsere Route Richtung Norden fort. Dabei fuhren wir den weltberühmten Highway One hinauf. Dieser verläuft direkt an der Küste. Da wir das Motel in San Francisco bereits gebucht hatten, konnten wir uns ohne Zeitdruck fahren. Deshalb konnten wir immer wieder anhalten und die schöne Aussicht geniessen. Dabei entstanden ein weiteres Mal wunderschöne Bilder.
Davon einige hier:
Uns fällt leider kein gescheiter Text dazu ein. Trotzdem, schönes Bild.
Isla Sorna von Jurassic Park?
Was Christian kann, kann Tobi schon lange.
Die Küste, an welcher der Highway One entlang führt.
Da Tobi ein Geschenk an Mirj`s Gastfamilie bringen musste, machten wir einen Zwischenstopp in Santa Barbara. Als wir uns dem Haus naeherten, wurden wir hereingebeten, ohne dass wir gefragt wurden, wer wir eigentlich sind. Ein bisschen perplex folgten wir der Aufforderung. Es stellte sich heraus, dass heute die Abschiedsfeier von Chris, dem Sohn der Familie, stattfand und die Mutter dachte, wir seien Chris` Kollegen.
Dementsprechend waren alle ein wenig verdutzt, als sich herausstellte, dass niemand uns kannte. Nachdem wir die Situation aufgeklaert hatten, luden sie uns sogleich ein, an der Feier teilzunehmen. Und aus einer 10 minuetigen Geschenklieferung, wurde eine BBQ-Fiesta mit anschliessender Uebernachtung. An dieser Stelle muessen wir noch Gruesse an Mirj ausrichten.
Heute steht uns die Fahrt der Kueste entlang nach San Francisco bevor.
Heute verliessen wir LA endgütlig, und machten uns auf den Weg nach Malibu. Natürlich gönnten wir uns ein paar Stunden am Baywatch Strand. Die Wellen waren hoch, die Sonne heiss und Nico rot wie ein Krebs. Tobias konnte sich nicht halten, und schürfte sich beim Wellenreiten die ganze Brust auf. Auch er kremte sich natürlich nicht ein, und muss jetzt mit seiner Leichtsinnigkeit leben.
Wir fuhren weiter der Küste entlang und erreichten schlussendlich Ventura, wo wir ein Motelzimmer nahmen. Nach dem Abendessen werden wir uns noch etwas mit Bowlen versuchen.
Die Malibu Lifeguards in Action…
Hier noch einige Fotos von Heute und den Universal Studios